Stationäre Hilfen

In den verschiedenen Wohngruppen werden Kinder und Jugendliche beiderlei Geschlechts ab fünf Jahren aufgenommen, die aufgrund ihrer bisherigen Le­bensgeschichte und der dadurch auftretenden Erziehungs- und Entwicklungsdefizite Heimerziehung im Sinne von §34 und §35a SGB VIII benötigen. 

Die Wohn- und Familiengruppen nehmen verhaltensauffällige und seelisch behinderte Kinder und Jugendliche auf, die in ihrer Persönlich­keits­entwicklung beein­trächtigt sind. Die Verhaltens­auffälligkeiten oder Behinderungen kön­nen sichtbar werden:

- im emotionalen Bereich als Störungen der Eigenbe­find­lichkeit und  der Gestimmtheit,

- im sozialen Bereich in Form gestörter Bezieh­ungs­fähigkeit, 

- im Wertbereich als mangelhafte Übernahme von gesellschaftlichen Werten und Normen, 

- im Leistungssektor als man­gelnde Leistungsbereitschaft und Lernstö­­rungen  

In die Familiengruppen werden schwerpunktmäßig Kinder aufgenommen, bei denen eine langfristige Unterbringung sowie ein konstantes Beziehungs- und Wohnumfeld erforderlich ist.